Digitale Trainings und Online-Bildungsarbeit: Eine Branche im Wandel

Julia Legge bei der Arbeit in Portugal

Mit einer dampfenden Tasse Kaffee in der Hand und dem Laptop auf dem Schoß blickt Julia Legge aus der offenen Fahrertür ihres zum Campingmobil umgebauten Transporters in die grüne, blühende Landschaft. Es ist Ende Februar, doch hier an der Algarve im Süden Portugals ist bereits der Frühling ausgebrochen. Ganz anders als in ihrer Wahlheimat Berlin, wo Legge seit über drei Jahren als selbstständige Trainerin für Konfliktbearbeitung tätig ist. Vor etwa zwei Monaten hielt sie es in der Stadt nicht mehr aus. „Die Corona-Müdigkeit war groß und mir hat einfach der Ausgleich gefehlt,“ erzählt die 29-Jährige. Seit sie ihr Homeoffice in ihren Camper verlegt hat und Reisen und Arbeiten kombiniert, fühle sie sich wieder freier im Kopf.

Vor Corona sei das Modell des ortsunabhängigen Arbeitens über das Internet in ihrem Bereich fast undenkbar gewesen, erzählt Legge: „In der Erwachsenenbildung gab es bis vor der Krise eine große Abwehr gegen die Digitalisierung. Da ist ein extremer Wandel passiert, der auch nicht mehr wegzudenken sein wird.“

Digitale Skills für die Trainingswelt erlernen

Es gibt viele verschiedene Wege, die es Menschen erlauben, den Beruf TrainerIn zu ergreifen und auszuüben. Die TrainerInnenausbildung mit dem Schwerpunkt Digitales Training am Institut EWI richtet sich insbesondere an TrainerInnen, die ihr bestehendes Angebot ins Netz verlagern möchten. Auch für Menschen, die erst planen, eine Laufbahn im Trainingsbereich einzuschlagen und diese direkt online ausrichten möchten, könnte unsere Ausbildung genau der richtige Schritt sein. Der mehrwöchige Lehrgang bereitet Sie optimal auf die Herausforderungen der Arbeitswelt von Morgen und auf ortsunabhängiges Arbeiten von Zuhause oder von unterwegs aus vor. 

Der Kurs wurde so konzipiert, dass auch digitale EinsteigerInnen ohne großes Vorwissen Schritt für Schritt den professionellen Umgang mit Online- und Digitalmedien erwerben. Basis-EDV-Kenntnisse und Interesse für Social Media sollten Sie allerdings mitbringen. 

Unsere TeilnehmerInnen erlernen und erweitern zum einen ihre Skills im Bereich Kommunikation und Moderation. Pädagogisches Wissen, was für die Laufbahn als TrainerIn unabdinglich ist, steht ebenfalls auf der Agenda. Dazu vermitteln wir Ihnen neue, skalierbare Methoden, die es Ihnen ermöglichen, Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten an Gruppen oder Einzelpersonen im digitalen Raum weiterzugeben. Denn dort unterscheiden sich die Spielregeln erheblich von denen, die in analogen Seminarräumen und Klassenzimmern herrschen.

Gruppendynamiken und Emotionen digitalisieren

Dass sich ein analoges Lernkonzept nicht eins zu eins ins Netz übertragen lässt, das hat auch Julia Legge erfahren. Während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 bot sie Ihre Trainings erstmals online an. Anfangs war sie selbst eher skeptisch, ob sich ihre Methoden überhaupt für die digitale Welt eignen. Denn normalerweise setzt sie stark auf Interaktivität. Nach und nach stellte sie fest, dass sich ihre Ansprüche an Bildungsprozesse auch ins Netz übertragen lassen: „Das war einschneidend. Ich musste zwar viel verändern, aber gruppendynamische Prozesse und die emotionale Metaebene funktionieren auch online.“

Arbeitsmöglichkeiten für DigitaltrainerInnen

In welchem Bereich Sie Trainings, Seminare oder Webinare anbieten möchten, steht Ihnen völlig frei. Unser Lehrgang limitiert Sie nicht auf ein spezielles Themenfeld. Er dient vielmehr dazu, Sie so zu schulen, dass Sie geistiges, psychisches oder praktisches Wissen und die jeweils dazugehörigen Fähigkeiten und Fertigkeiten auf erfolgreiche Art und Weise im Netz an andere weitergeben können. Die Trainings-Branche ist thematisch unglaublich breit aufgestellt. TrainerInnen bieten, je nach Spezialisierung, beinah alles am Markt an: von Bewerbungstrainings über Marketing- und Verkaufsschulungen bis hin zu DaF-Sprachkursen oder Seminaren über Gesundheit und Ernährung.

Feste Anstellungen oder Projektaufträge auf selbstständiger Basis finden TrainerInnen zum einen bei klassischen Bildungsinstituten und privaten oder öffentlichen Institutionen für Erwachsenenbildung. Im Anschluss an unsere Ausbildung mit dem Schwerpunkt Digitales Training steht es Ihnen auch offen, in Projekten zu arbeiten, die durch das AMS gefördert werden. Denn mit dem Abschluss erwerben Sie ein international anerkanntes Zertifikat und haben darüber hinaus die Möglichkeit, für einen Aufpreis von 330 Euro, auch eine ISO-Zertifizierung zu erwerben. Freiberufliche TrainerInnen finden häufig auch Aufträge aus der freien Wirtschaft, zum Beispiel für Schulungen der MitarbeiterInnen bei privaten Unternehmen. 

Darüber hinaus haben DigitaltrainerInnen die Möglichkeit, ihre Dienste auch direkt online anzubieten – ganz unabhängig von Unternehmen, Institutionen oder anderen AuftraggeberInnen. Dadurch, dass KursteilnehmerInnen nicht mehr zwangsläufig in einem Raum sitzen müssen, sondern aus der ganzen Welt per Live-Stream zugeschaltet werden können, ist es einfacher geworden, Kurse zu füllen und Menschen zusammenzubringen, die geographisch verstreut sind. Denn schließlich kennt der digitale Raum keine Distanzen. Das baut Hürden ab, spart Fahrtkosten und schont so sogar noch die Umwelt. 

Über allgemeine Möglichkeiten als TrainerIn zu arbeiten, informieren wir in diesem Artikel.

Plattformen und Netzwerke öffnen nie dagewesenen Möglichkeiten

Um sich all diese Vorteile zunutze zu machen, erlernen Sie in unserer Ausbildung, wie sich ihr Angebot bestmöglich in die digitale Welt übertragen lässt – didaktisch und technisch. Wir vermitteln Ihnen, welche Streaming- und Videocall-Dienste sich eignen und wie Sie ihr Produkt erfolgreich im Netz vermarkten. Wir zeigen Ihnen neue Wege und Plattformen auf, wie zum Beispiel Udemy oder Digistore, die es Ihnen ermöglichen, Gruppenkurse, Einzeltrainings oder Webinare online anzubieten ohne, dass Sie für die KundInnenenakquise zunächst eine aufwendige Internet-Präsenz mit Website und großer Social-Media-Reichweite erschaffen müssen. 

Ein weiterer Vorteil, den die soeben erwähnten Plattformen bieten, besteht darin, dass sich einige Kurse und Webinare, je nach Thema, auch automatisieren lassen. Das heißt, sie erstellen einmalig Videoinhalte, die NutzerInnen kaufen, herunterladen und zeitunabhängig konsumieren können. So entkoppeln Sie Ihre Arbeitszeit vom Einkommen und schaffen mehr Zeit für Familie und Privatleben. Allerdings sollten Sie genau überlegen, für welche Inhalte sich On-Demand-Videos eignen. Schließlich sind Training und Bildung interaktive Prozesse, die davon leben, dass LehrerInnen und SchülerInnen – oder TrainerInnen und Trainees – miteinander in den Austausch gehen. Für längerfristige Kurse und Seminare kann eine Hybrid-Strategie aus vorproduzierten Videos zur Wissensvermittlung und interaktiven Online-Einheiten sicherlich ein guter Weg sein.

Familie und Job unter einem Hut 

Die Vorzüge des digitalen Arbeitens liegen nicht nur für Menschen, die gerne Reisen und dabei Arbeiten, auf der Hand. Auch TrainerInnen mit Kindern profitieren enorm davon, dass die Digitalisierung flexibleres Arbeiten von Zuhause aus ermöglicht. Ein großer Vorteil, wenn aufgrund der aktuellen oder künftiger Pandemien Kindergärten und Grundschulen geschlossen bleiben. Allerdings sollte man sich bewusst machen, dass das Homeoffice die Kinderbetreuung zwar erleichtert, auf der anderen Seite aber auch eine enorme Belastung darstellen kann, wenn man parallel zur Arbeit auch noch ein Auge auf die eigenen Kinder haben muss. Klare Absprachen mit dem oder der PartnerIn, eine feste Alltagsstruktur und Regeln können dabei helfen, die Vorzüge, die das Homeoffice ermöglicht, auch optimal auszunutzen.

Eine andere Gefahr des Online-Arbeitens, die auch Julia Legge kennt, ist das große Ablenkungspotential des Netzes. „Das Internet ist ein bodenloses Fass der Ablenkung“, sagt die Online-Trainerin. Wenn man gleichzeitig Mails, die Nachrichtenlage und die sozialen Medien im Blick hat, fällt es schließlich schwer, sich auf eine Sache tatsächlich zu konzentrieren. Mit Disziplin und festen Routinen, beispielsweise wann Mails und Nachrichten gelesen und beantwortet werden, lässt sich das Arbeiten im Homeoffice produktiver gestalten. 

Chancen der fortschreitenden Digitalisierung nutzen

Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig es in der heutigen Zeit ist, digitale Skills zu beherrschen. Viele selbstständige UnternehmerInnen, wie Trainerin Julia Legge, hätten ohne die Vorzüge des Internets in den letzten Monaten wohl kaum eine Arbeitsperspektive gehabt. Corona hat zu einer Beschleunigung der Digitalisierung der Arbeits- und auch der Trainingswelt geführt. Plötzlich ist Online-Arbeiten und Homeoffice auch da möglich, wo es vorher undenkbar war. Wir haben gelernt, dass man nicht immer physisch im selben Raum sitzen muss, um erfolgreich miteinander zu arbeiten oder Wissen zu vermitteln. Dadurch ist eine neue Freiheit entstanden, den Arbeitsort selbst zu bestimmen und flexibel zu gestalten.

Legge freut sich zwar darauf, eines Tages wieder direkt mit Menschen zusammenzuarbeiten, doch sie kann sich gut vorstellen, auch nach Corona zumindest einen Teil ihrer Arbeit weiter ins Netz zu verlagern beziehungsweise dort zu belassen. Durch sogenanntes „Blended Learning“ könnten beispielsweise längerfristige Gruppenseminare in einer Kombination aus digitalen und analogen Einheiten angeboten werden. Die Kennenlernphase könnte vor Ort stattfinden, während wöchentliche oder monatliche Treffen online weitergeführt werden. Die Flexibilität die dadurch langfristig entsteht, möchte Legge nutzen, um eines Tages nicht mehr an die Stadt gebunden zu sein, sondern auf dem Land leben zu können und flexibel zu arbeiten – wie sie es derzeit von Portugal aus tut.

Ihr Interesse ist geweckt? – Unsere TrainerInnenausbildung mit dem Schwerpunkt Digitales Training ist einer von vielen Wegen, um sich optimal auf die Herausforderungen der immer digitaler werdenden Zukunft vorzubereiten. Es handelt sich um einen reinen Online-Kurs, an dem Sie mit jedem Smartphone, Tablet oder Notebook von überall auf der Welt aus teilnehmen können. Wir vom Institut EWI beraten Sie gerne hinsichtlich unserer Kurse. Unsere TrainerInnen erreichen Sie fast rund um die Uhr unter 0660/8185033.

Das Interview mit Julia Legge

EWI: Frau Legge, was hat sich für Sie verändert, seit Sie Ihre Trainings auch online umsetzen?

Legge: Ich muss meine Leitungsrolle als Trainerin anders leben als in der analogen Welt. Der virtuelle Raum ist viel unsicherer. Körpersprache, Blickkontakt und andere physische Faktoren, die uns im sozialen Miteinander in der echten Welt Sicherheit geben, fehlen. Ich muss auch Verbindlichkeiten viel stärker einfordern und die TeilnehmerInnen anders motivieren, um als Trainerin Wertschätzung für meine Arbeit zu erfahren. Denn ob jemand erscheint oder nicht ist häufige nur die Frage eines Klicks. 

EWI: Was ist für Sie die größte Herausforderung beim Online-Training?

Legge: Ich erlebe leider, dass das Lernen im Netz viel stärker auf der Input-Ebene stattfindet. Darin sehe ich eine große Gefahr. Es wäre schade, wenn Lerninhalte nur noch passiv konsumiert würden, wie Youtube-Tutorials. Man muss unbedingt verhindern, dass Bildung online zu einer rein frontalen Geschichte mutiert, in der gruppendynamische Themen verloren gehen. Denn Austausch und Interaktivität können durchaus online stattfinden, wenn Prozesse angepasst werden. Auch auf der großen, gesellschaftlichen Ebene ist es sehr wichtig, dass das Zwischenmenschliche in der Bildung nicht verloren geht. Darum sollten unbedingt Kompetenzen geschaffen werden, die qualitative Online-Bildungsarbeit ermöglichen. Meiner Ansicht nach braucht es da eine gute Kombination aus Haltung und Handwerk. 

EWI: Was mussten Sie konzeptionell anpassen?

Legge: In meinen Seminaren setze ich stark auf Rollenspiele, um Konflikte aufzuarbeiten. Bei denen ist Körpersprache enorm wichtig. Anfangs dachte ich, dass es gar nicht möglich ist, sowas online stattfinden zu lassen. Dann habe ich, gemeinsam mit KollegInnen, Methoden entwickelt, wie zum Beispiel ein Rollenspiele, das den Umstand aufgreift und einbindet, dass alle TeilnehmerInnen vor ihren Computerbildschirmen sitzen. Die emotionale Metaebene funktioniert schließlich auch online.

EWI: Wo muss noch umgedacht werden?

Legge: Man muss sich erstmal klar machen, was es für einzelne Menschen überhaupt bedeuten kann, an einem Online-Seminar teilzunehmen. Nicht nur TrainerInnen brauchen digitale Kompetenzen, um Inhalte anzubieten, von Seiten der TeilnehmerInnen ist ebenfalls technisches Know-How gefordert. Auch das Thema Inklusion muss neu gedacht werden. Früher wurde eher gefragt, ob ein Raum rollstuhlgerecht ist. Heute müssen Themen wie Sprache, Hören und Sehen für online mitgedacht werden. Denn zum Beispiel blinde Menschen stehen in digitalen Seminaren vor ganz anderen Herausforderungen. Das war in meiner Aufmerksamkeit vorher nicht so präsent.

Außerdem musste, gerade in der Corona-Zeit, das Drumherum einbezogen werden. Die meisten Teilnehmenden sitzen schließlich Zuhause und haben Ihre Familien um sich herum. Abstand und räumliche Trennung zum familiären Umfeld sind daher nicht gegeben. Diesen Umstand muss man ins Training einbeziehen. 

EWI: Sie arbeiten momentan von Portugal aus. Das klingt toll, doch ist die Kombination aus Reisen und Arbeiten in der Realität immer so einfach?

Ich habe hier deutlich mehr Ausgleich und dadurch ein breiteres Blickfeld als in meinen vier Wänden in Berlin. Auf der anderen Seite ist die Ablenkungsgefahr natürlich höher. Mein Freund und ich leben und arbeiten gerade auf sehr engem Raum. Damit es funktioniert mit der Konzentration braucht es Absprachen und klare Routinen. Es würde zu viel Ressourcen und Energie fressen, wenn wir Strukturen jeden Tag aufs Neue aushandeln müssten. 

Außerdem erfordert die Kombination aus Reisen und Arbeiten ein hohes Maß an Flexibilität und Kreativität. Wir sind zum Beispiel darauf angewiesen, dass die Solarplatten auf dem Dach unseres Fahrzeugs genug Strom produzieren. Solange die Sonne scheint, ist das kein Problem. Ist es wolkig, nehme ich lieber mein Handy statt den PC für Zoom-Meetings, um Akku zu sparen. Konzeptionelles erarbeite ich dann auch schon mal auf einem Blatt Papier. Ich mag das Gefühl, einfach mit den äußeren Bedingungen zu gehen. Ich glaube, das ist ziemlich gut für die Selbstsorge.

Julia Legge studierte Erwachsenenbildung und bildete sich im Anschluss als TrainerIn im Bereich Konfliktbearbeitung fort. Ihre Trainings und Gruppen-Workshops hat sie vor Corona ausschließlich in Präsenz veranstaltet. Als im März 2020 persönliche Treffen plötzlich nicht mehr möglich waren, begann Legge damit, ihre Dienste auch online anzubieten – zunächst aus der Not heraus. Dabei hat sie die Vorzüge des Online-Arbeitens kennengelernt und festgestellt, wie wichtig es ist, Kompetenzen zu schaffen, die qualitativ hochwertige Bildung im digitalen Raum zu ermöglichen.
Hier kommen Sie zur Website von Julia Legge: http://abouttheelephant.de/

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