Infos zu Fördermöglichkeiten (AMS, Waff, etc)

Wir empfehlen unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern sich frühzeitig vor Kursbeginn über Förderungen durch öffentliche Stellen zu informieren. Das AMS, die österreichische Arbeiterkammer und andere Bildungseinrichtungen übernehmen in vielen Fällen die Kosten für Ihre Weiterbildungsmaßnahme. Wiener und Wienerinnen können auch vor Kursbeginn beim waff betreffend Förderung bzw. Zuschuss der Kurskosten anfragen. Oft übernehmen oder unterstützen auch die Unternehmen selbst, Qualifizierungen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Informieren Sie sich rechtzeitig.

Überblick über öffentliche Förderprogramme

Förderung durch das AMS für Arbeitslose
Förderung durch das AMS für Menschen in Bildungskarenz
Förderung durch das AMS für Menschen in Bildungsteilzeit
Die Corona-Joboffensive des AMS
Förderungen für berufstätige Wienerinnen und Wiener durch den waff
Förderungen durch die Arbeiterkammer
Steuerliche Absetzbarkeit von Aus- und Weiterbildung

Förderung durch das AMS für Arbeitslose

Arbeitslosen, die sich weiterbilden möchten, können beim Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) Beihilfen beantragen. Für Kurs- und Kursnebenkosten, zum Beispiel für Fahrt, Unterkunft oder Verpflegung. Auch die Kosten für den eigenen Lebensunterhalt kann über die Weiterbildungsbeihilfen gegebenenfalls gedeckt werden. Die Kontaktdaten der Geschäftsstelle, die für Ihr Bundesland zuständig ist, finden Sie hier.

Förderung durch das AMS für Menschen in Bildungskarenz

Auch Menschen, die mit Ihrer Arbeitgeberin oder dem jeweiligen Arbeitgeber eine Bildungskarenz oder eine sogenannte Freistellung gegen Entfall der Bezüge vereinbart haben, haben Anspruch auf ein Weiterbildungsgeld vom AMS. Damit können zum Beispiel Lebenshaltungskosten gedeckt werden.

Zusätzlich gibt es die sogenannte Beihilfe zum Weiterbildungsgeld, über die Sie sich die Kosten für die belegten Kurse und Weiterbildungsprogramme erstatten lassen können, solange das Limit von 3.000 Euro pro Kurs nicht überstiegen wird. 

Wichtig: Anspruch auf das Weiterbildungsgeld in der Bildungskarenz haben ausschließlich ArbeitnehmerInnen, die zuvor mindestens sechs Monate versicherungspflichtig beschäftigt waren. Außerdem muss mit einer Bestätigung der jeweiligen Schulungseinrichtung nachgewiesen werden, dass mindestens 20 Stunden pro Woche ein Kurs besucht wurde. Wenn Sie unsicher sind, können Sie über den Online-Ratgeber des AMS vorab prüfen, ob Ihnen eine Förderung zusteht und wie hoch diese ausfallen würde.

Förderung durch das AMS für Menschen in Bildungsteilzeit

Im Rahmen einer Bildungsteilzeit haben ArbeitnehmerInnen die Möglichkeit, die wöchentliche Arbeitszeit auf bis zu 50 Prozent zu reduzieren. Mindestens zehn Stunden pro Woche sollten aber weiter im Job gearbeitet werden. Als Ausgleich für das dadurch reduzierte Gehalt, können Sie beim AMS ein Bildungsteilzeitgeld zur Deckung Ihres Lebensunterhaltes beantragen. Dazu gibt es dann auch noch die Beihilfe zum Bildungsteilzeitgeld, durch die Sie sich die Kosten für die Kurse und weitere Ausgaben zurückzahlen lassen können. Auch hierfür stellt das AMS einen Online-Ratgeber zur Verfügung, mit dem Sie Ihre Ansprüche prüfen können.

Die Corona-Joboffensive des AMS

In jeder Krise stecken auch Chancen. Damit die Chancen, die sich für Einzelne derzeit ergeben, auch genutzt werden können, stellt die österreichische Bundesregierung dem AMS zusätzliche Mittel für Weiterbildung zur Verfügung. Das Angebot der Corona-Joboffensive ist weniger festgelegt und an weniger Bedingungen geknüpft als übliche und dauerhaft bestehende Förderprogramme. Stattdessen sollen Menschen individuell nach Ihren Bedürfnissen gefördert werden. Das Programm ist, um regionalen Gegebenheiten gerecht zu werden, in Schwerpunkte nach Bundesländern unterteilt. Im Netz finden Sie Informationen für das Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Wien, Vorarlberg und für Tirol.

Förderungen für berufstätige WienerInnen durch den waff

Wer in Wien einer festen Tätigkeit nachgeht, sich aber nach beruflicher Veränderung sehnt, der kann sich an das Beratungszentrum für Beruf und Weiterbildung des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfond (waff) wenden. Dort gibt es kostenlose Beratung und gegebenenfalls auch finanzielle Unterstützung für Ihre Vorhaben. 

Wer sich digital weiterbilden möchte, hat zum Beispiel die Chance, dies über den Digi-Winner mit bis zu 5.000 Euro fördern zu lassen. Mit dem Bildungskonto unterstütz der Förderungsfond berufstätige aber auch arbeitslose WienerInnen mit bis zu 3.000 Euro. Der waff bietet auch spezielle Programme für Frauen, junge Menschen und ZuwanderInnen. 

Das Beratungszentrum des waff ist von Montag bis Donnerstag zwischen 8.00 Uhr und 17.00 Uhr geöffnet. Am Freitag erreichen Sie die MitarbeiterInnen bis 15.00 Uhr unter 01217-48555.

Förderungen durch die Arbeiterkammer

Auch die Arbeiterkammer fördert die Weiterbildung ihrer Mitglieder. Fast alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind Mitglieder und werden kostenlos beraten und vertreten. Auch Arbeitslose sind Mitglieder, solange sie über ein Jahr in einem festen Arbeitsverhältnis waren oder über einen längeren Zeitraum Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung bezogen haben. Lehrlinge, geringfügig Beschäftigte, ArbeitnehmerInnen in Karenz und einige andere Gruppen zählen ebenfalls automatisch zu den Mitgliedern der Arbeiterkammer. Für jedes Bundesland bietet die jeweilige Arbeiterkammer unterschiedliche Förderprogramme. Hier finden Sie einen Überblick.

Steuerliche Absetzbarkeit von Aus- und Weiterbildung

ArbeitnehmerInnen, für die keines der oben genannten Programme in Frage kommt oder die sich aus anderen Gründen nicht darum bemühen möchten, können zumindest die Kosten für Weiterbildungen oder Umschulungen von der Steuer absetzen. Kursbeiträge, Fahrtkosten und Ihre Ausgaben für Lehrmaterialen, die Sie aus eigener Tasche bezahlt haben, können Sie als sogenannte „Werbungskosten“ im Rahmen der Arbeitnehmer-Veranlagung geltend machen, also von der Steuer absetzen und dadurch Lohnsteuern einsparen bzw. zurückerstattet bekommen. Dazu reichen Sie ein entsprechendes Formular, entweder elektronisch auf www.bmf.gv.at oder in Papierform beim Wohnsitz-Finanzamt, ein.

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